Das BSW beim Ostermarsch 2026
Friedensfähig statt kriegstüchtig
Pflichttermin für das BSW: Am 4. April beteiligte sich die Partei erneut mit vielen aktiven Mitgliedern und Unterstützern am Ostermarsch in Stuttgart. Der Kreisverband Region Stuttgart war dieses Jahr offizieller Unterstützer der größten deutschlandweiten Friedensaktion.
Auch in diesem Jahr zog der Ostermarsch wieder zahlreiche Menschen in Stuttgart auf die Straße. Laut Veranstalter marschierten am Samstag rund 5.000 Menschen für Frieden, Diplomatie und Abrüstung durch die Innenstadt. Sie alle einte die unverbrüchliche Liebe zum Frieden und die strikte Ablehnung der viel propagierten Kriegstüchtigkeit. Selbstverständlich war auch das BSW wieder zahlenstark beim Ostermarsch vertreten.
Mit seinem großen Banner, vielen ausdrucksstarken Schildern und wehenden Fahnen war das BSW bei der Kundgebung und im Demonstrationszug sogar unübersehbar. Die Kernforderungen des Ostermarschs gehören zur DNA des BSW: der Abzug aller US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen aus Deutschland, Investitionen in Soziales und Infrastruktur statt in Waffen und Krieg, die sofortige Abschaffung der neuen Wehrpflicht.
Die Engagierten aus der Partei standen an diesem Tag nicht nur vor der Bühne. In einem leidenschaftlichen Wortbeitrag drängte BSW-Mitglied Heike Hänsel auf schnelle diplomatische Lösungen für die zahlreichen militärischen Konflikte auf der Welt. Sie erinnerte daran, dass die genozidale Kriegsführung in Gaza bis heute fortgesetzt wird. Außerdem rief sie zur Solidarität mit Journalisten weltweit auf, die aufgrund ihrer kritischen Berichterstattung mit menschenunwürdigen Sanktionen überzogen werden. Mit Hüseyin Doğru treffen diese Repressionen mittlerweile auch deutsche Staatsbürger.
Wie wichtig es ist in diesen Tagen ist, für Frieden und Völkerverständigung einzustehen, zeigt die aktuelle Weltlage. Die Ukraine ist Schauplatz eines aussichtslosen Abnutzungskriegs, die angebliche Waffenruhe im Gazastreifen wird regelmäßig gebrochen, immer unverhohlener greifen imperialistische Staatschefs andere Länder wegen Rohstoffen an. Das BSW stellt sich diesen Entwicklungen entschlossen entgegen und streitet vor Ort, bei Friedensaktionen und in den Parlamenten für zivile und friedliche Lösungen.
Stuttgart ist nicht der einzige Ort, wo an diesem Wochenende viele Menschen auf die Straße gehen. Kundgebungen, Demonstrationen und weitere Aktionen finden um die Ostertage an mehr als 100 Orten deutschlandweit statt.